Akupunktur

© Peter Maurer für TCM Fachverband Schweiz
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Akupunktur ist ein Teilgebiet der Chinesischen Medizin und eine klinisch wirksame Methode zur Behandlung verschiedenster Beschwerden.

Entlang des Körpers verlaufen 12 Hauptmeridiane sowie diverse weitere Leitbahnen auf denen über 360 Akupunkturpunkte lokalisiert sind. In diesen Leitbahnen fliesst die Lebensenergie “Qi“ (gesprochen “Tschi“). Durch die Anwendung feiner Akupunkturnadeln werden Körperfunktionen aktiviert und der Energiefluss reguliert.

Tuina

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Tuina ist ein Therapieverfahren, das verschiedene Massagetechniken anwendet. Der Unterschied zur klassischen westlichen Massage liegt in der Betrachtung des Patienten/der Patientin nach Prinzipen der Chinesischen Medizin, nach ganzheitlichen und energetischen Gesichtspunkten. Die Energie im Körper soll frei fliessen können, Blockaden aufgelöst und Entspannung und Bewegungsfreiheit gefördert werden. Die Leitbahnen und Akupunkturpunkte spielen dabei eine wichtige Rolle.

Schröpfen, Moxa und Gua Sha

© Peter Maurer für TCM Fachverband Schweiz
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Schröpfen ist ein altes und bekanntes ausleitendes Verfahren und ebenfalls ein Teil der Akupunkturbehandlung. Die Schröpfgläser werden durch Unterdruck auf der Haut befestigt und erzeugen so eine lokal verstärkte Durchblutung entlang der Leitbahnen und Akupunkturpunkten und somit Bewegung der Lebensenergie Qi.

 

Bei der Moxa handelt es sich um eine Sonderform der Akupunkturtherapie. Durch das Abbrennen des gepressten Beifuss-Krautes, welches direkt auf die Akupunkturnadeln aufgesteckt wird, oder in Form von Zigarren an den Akupunkturpunkt herangeführt werden, können durch Erwärmen der Akupunkturpunkte, Therapieerfolge erzielt werden.

 

Gua Sha ist eine Methode, die bei akuten Erkrankungen wie Erkältung oder Husten eingesetzt werden kann. Die Haut wird zuerst mit Öl eingerieben und danach mit einem speziellen Schaber behandelt.